Lothar-Günther Buchheim

Der Augenmensch als Maler


Der wahre Zugang zu den Buchheimschen Sammlungen eröffnet sich über den Maler und Künstler Buchheim. Denn Buchheim, als Knabe ein malendes Wunderkind, ist purer Augenmensch. Das, was er sieht und mit dem Auge wahrnimmt, ist Thema seiner Bilder und Fotografien und auch seiner Romane. Sehen ist seine Möglichkeit, die Welt zu erfahren und zu begreifen. Mit jedem neuen und anderen Stück, das in seine Sammlungen wandert, erobert er sich die Welt.

Buchheim sammelt nicht, er findet. Er klammert sich nicht an Ordnungen, Klassifizierungen von wertvoll oder wertlos oder Kategorien von "niederer" und "hoher" Kunst. Noch beschränkt und spezialisiert er sich auf einige wenige Gebiete. Buchheim ist offen für die Fülle des Lebens. Und immer bereit, über die Formenvielfalt der Natur und die unendliche Erfindungsgabe des Menschen zu staunen.




Der Bahnhof
Lothar-Günther Buchheim, Der Bahnhof, Farblithographie, 1978



Park am See mit gerötetem Abendhimmel
Lothar-Günther Buchheim, Aquarell und Tusche, 1972



Gwen in grüner Bluse
Lothar-Günther Buchheim, Pastell, 1947



Saalschlacht
Lothar-Günther Buchheim, Linolschnitt, 1933



Zwei U-Boote, Typ VII C, im Bunker von Saint-Nazaire
Lothar-Günther Buchheim, Tusche, 1942



"Das bin ich", 1933, Bleistift, © L.-G. Buchheim, Buchheim Museum