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Das Museum am See

Kunst, Architektur und Natur

Das Buchheim Museum ist ein Erlebnis, das alle Sinne anspricht. Wer das Museum besucht, erlebt es aus drei Perspektiven.

Kunst: Buchheims Museumskonzept vereint vier Sammlungen unter einem Dach: Im Zentrum steht die berühmte Expressionistensammlung mit Gemälden, Aquarellen, Zeichnungen und Druckgraphiken. Das Museum ist aber auch Völkerkundemuseum und Volkskundliche Sammlung. Die „Nebensammlungen“ umfassen Kunsthandwerk aus aller Welt, bayerische Volkskunst, Kultgegenstände aus Afrika und anderen außereuropäischen Ländern. Schließlich zeigt das Museum auch Werke des Künstlers Lothar-Günther Buchheim. Wechselnde Ausstellungen ergänzen die Lebendigkeit des Museums.

Architektur: Günter Behnisch hat für die Buchheimschen Sammlungen eine mehrgliedrige und abwechslungsreiche Architektur geschaffen, die die außergewöhnliche Vielfalt der Kunstwerke widerspiegelt. Der langgestreckte, zum Teil in den Hang hineingebaute Baukörper endet in einem zwölf Meter über dem See schwebenden Steg.

Natur: Das Buchheim Museum liegt nördlich von Bernried im Höhenrieder Park direkt am Ufer des Starnberger Sees. Ein Spaziergang durch den Park ist ein einzigartiger Natur- und Kunstgenuss. Alte Baumgruppen, verwunschene Teiche, Pagoden, Skulpturen und andere Kunstwerke säumen den Weg vom Besucherparkplatz zum Museumsgebäude. Bei schönem Wetter kann man bis zur Alpenkette blicken.

Träger des Buchheim Museums ist die Buchheim Stiftung.

Das lebendige Museum

Das Buchheim Museum vereint nicht nur Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen und Druckgraphik der Expressionisten und Volks- und Völkerkundliches wie Kult- und Gebrauchsgegenstände aus Afrika und Asien, Arbeiten von Autodidakten und Kunsthandwerk aus aller Welt unter einem Dach. Das Museum ist auch Zentrum permanenter Aktivitäten.

Die Grafik der Brücke-Maler Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel, Karl Schmidt-Rottluff und anderer Expressionisten - etwa Max Beckmann - wird drei Mal im Jahr ausgewechselt.

Sonderausstellungen im Grafikkabinett mit Arbeiten von Künstlern der klassischen Moderne wie zum Beispiel von Picasso, Léger, Miró, Chagall und Rouault, zu ethnologischen Themen oder anderen Werkgruppen der Buchheimschen Sammlungen stellen immer neue Bereiche der außergewöhnlich reichen und vielfältigen Sammlungen vor.

Veranstaltungsblocks mit Konzerten, Lesungen, Schauspiel, Filmvorführungen, Vorträgen und der Möglichkeit für Kinder und Erwachsene in der „Museumswerkstatt“ einzelne Techniken selber zu erproben, helfen die einzelnen Komplexe der Sammlungen zu vertiefen.

Das Buchheim Museum ist das eines Malers und Künstlers. Die von Buchheim auf breiter Basis konzipierte Zusammenschau von Kirchner bis afrikanische Skulptur, von Picasso bis Teekanne oder von kostbarem Jugendstilglas bis banalem Alltagsgegenstand, mischt sich kaleidoskopartig zu immer neuen Bildern. Irritationen korrumpieren eingefahrene Sehgewohnheiten, entkräften gängige Kategorien und machen den Blick frei für eine neue Sicht der Dinge. Angeregt vom Maler Buchheim, der das Staunen vor den Wundern der Natur und den Werken, die der Mensch allerorten - kraft seiner Phantasie - hervorzubringen vermag, nicht verlernt hat und sie überall und immer wieder aufs Neue zu feiern versteht: „die Feste fürs Auge“.


Pressemeldung

"Museum der Phantasie wird ein unvergleichliches Gesamtkunstwerk"
Rede von Edmund Stoiber anlässlich des Richtfestes für das Buchheim Museum der Phantasie


Erich Heckel, Der schlafende Pechstein, 1910, Leinwand © Nachlass Erich Heckel, Hemmenhofen

WON ABC & FRIENDS – KUNST AUS MÜNCHENS UNTERGRUND: 16. Juli bis 6. November 2016