Marc & Bella

Lesung am Sonntag, 8. Dezember 2013, 16.00 Uhr

Yvonne Brosch und Matthias Eberth lesen am Sonntag, 8. Dezember 2013, 16.00 Uhr aus autobiographischen Texten von Marc Chagall und seiner Frau Bella in der Ausstellung CHAGALL. Leben und Lieben im Buchheim Museum der Phantasie.

Teilnahme frei mit gültiger Eintrittskarte.

Pressemeldung, 04.12.2013

„Wer ist sie? Ich habe Angst. Nein, ich will sie ansprechen, will zu ihr gehen“, so beschreibt Marc Chagall seine erste Begegnung mit seiner späteren Frau Bella, und ihre Schilderung derselben Situation ist nicht weniger dramatisch: „Kaum kann ich die trockenen Lippen lösen. Mein Kopf glüht, alles tut mir weh … Der junge Mann sagt: „… Sie haben eine schöne Stimme. Ich habe Sie lachen gehört“. Fast fühlen wir uns an Daphnis & Chloé erinnert, den bezaubernden antiken Roman, der die unschuldige Liebe zweier Hirtenkinder zum Thema hat und den Chagall Jahrzehnte nach dem Kennenlernen seiner großen Liebe mit glühenden Farben illustrierte. Dieser Lithografienzyklus bildet das Herz der derzeitigen Chagall-Ausstellung im Buchheim Museum. Drum herum finden sich weitere Arbeiten zum Thema Leben und Lieben, darunter Chagalls berühmte Zyklen Arabische Nächte und Mein Leben, in dem die Liebesgeschichte des Ehepaars Chagall auch in Bildern nachvollzogen werden kann. Inmitten dieser Ausstellungsstücke lesen Yvonne Brosch und Matthias Eberth aus den Texten Erste Begegnung und Brennende Lichter von Bella Chagall sowie Mein Leben von Marc Chagall. Der Anekdotenreichtum und die Offenheit und Ehrlichkeit machen diese von den beiden Schauspielern in verteilten Rollen vorgelesenen Selbstzeugnisse des Liebespaars zu einem wahrhaft sinnlichen Genuss.

Die Schauspielerin und Regisseurin Yvonne Brosch war lange Mitglied des Bayerischen Staatsschauspiels in München. Dem Theater- und Fernsehpublikum ist sie aus Der Brandner Kaspar und das ewig’ Leben bestens bekannt. Neben Engagements bei Rundfunk und Fernsehen arbeitete sie unter anderem in Ingolstadt, Regensburg, Nürnberg, Aachen, Innsbruck, bei den Luisenburg Festspielen in Wunsiedel, den Festspielen in Würzburg, sowie bei bekannten Tourneeunternehmen. 1999 gründete sie zusammen mit Andreas Arneth die Weilheimer Festspiele, die alljährlich im Herbst stattfinden.

Matthias Eberth ist in Berlin aufgewachsen, spielt seit drei Jahrzehnten auf Deutschlands Bühnen. Angefangen hat er am Gripstheater in Berlin und an freien Bühnen. Es folgten feste Engagements am Stadttheater Regensburg, am Stadttheater Nürnberg, an den Münchner Kammerspielen und am Bayerischen Staatsschauspiel. Seit 1995 arbeitet er als freier Regisseur. Mit seinem Stück Freigang hat er den Bayerischen Theaterpreis erhalten.

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