Kriegstrauma und Strategien der Bewältigung

Psychologischer Rundgang mit Markos Maragkos am 19. Oktober um 16 Uhr

Rundgang durch die Grosz-Ausstellung mit dem bekannten Münchner Traumaforscher und Psychologen Markos Maragkos.
Die Teilnahme ist frei mit gültiger Eintrittskarte.

Pressemeldung, 27.09.2014 - Eine Seite zurück


Er sei mit seinen »Nerven am Rande« gewesen, so beschreibt George Grosz, Deutschlands berühmtester Künstler der 1920er Jahre, seinen aus dem Ersten Weltkrieg davongetragenen Leidzustand. Die Kunst gab ihm die Gelegenheit, den erlebten Schrecken zum Ausdruck zu bringen. Sein beißender Humor half ihm dabei, mit den psychischen Verletzungen klarzukommen. Das Thema ist brandaktuell. Heute haben wir zwar keinen Weltkrieg, doch die Welt ist voller Kriege. Auch deutsche Soldaten kehren mit posttraumatischen Belastungsstörungen aus Krisenregionen heim. Wie dieses oft vernachlässigte Problem zu fassen ist, und wie den Betroffenen zu helfen ist, dies erklärt der aus den Medien bekannte Münchner Professor, Traumaforscher und Psychologe Markos Maragkos im Gespräch mit Museumsdirektor Daniel J. Schreiber vor den Bildern der Grosz-Ausstellung. Kooperationspartner der Veranstaltung ist die benachbarte Klinik Höhenried. Für sie mit dabei ist ihr Geschäftsführer Robert Zucker.


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