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Osterausflug ins Buchheim Museum

Schifffahrt, Spaziergang und festtägliche Veranstaltungen

Wer Schifffahrten und Seespaziergänge mit kulturellen Glanzpunkten liebt, für den ist das Buchheim Museum das richtige österliche Ausflugsziel. Die Wettervorhersage verspricht ein sonniges Osterwochenende, und am Starnberger See heißt es jetzt: „Leinen los!“ Am Ostersonntag und am Ostermontag, 20. und 21. April, und dann regelmäßig ab 1. Mai, ist Bernried mit dem Schiff von Starnberg und Tutzing aus zu erreichen. Ein günstiges Kombiticket gilt den ganzen Tag für die Seenschifffahrt und den Museumseintritt. Ein schöner Fußweg am See führt in 15 Minuten von der Anlegestelle zum Museum. Eilige können einen oder beide Wege mit der Bahn und dem Taxi fahren. Nur 45 Minuten dauert die Fahrt zwischen Münchner Hauptbahnhof und Buchheim Museum. Hier gibt es mit der Bahnkarte 1,50 EUR und mit der Taxiquittung zusätzlich 50 Cent Rabatt pro Person auf den Eintrittspreis. Mit der Expressionisten-Schau, der heiteren Ausstellung HANS SCHMITT. Menschliche Moderne, einem Unterwasser-BMW und anderen Attraktionen ist das Buchheim Museum attraktiv für die ganze Familie.

An den Osterfesttagen wird ein besonderes Veranstaltungsprogramm geboten: Am Samstag, 19. April, 14.30 Uhr, führt Eva-Maria Herbertz, Kennerin des Buchheim Museums der ersten Stunde, durch die Ausstellung des sonderbaren Meisters der Moderne Hans Schmitt. Sie liest Geschichten über den einarmigen Künstler vor und entführt uns in die wunderliche Welt seiner hölzernen Gesellen. Am Ostersonntag, 20. April, 15 Uhr, gibt es ein Podiumsgespräch mit Schmitt-Kennern: Der Münchner Sammler Hans Schaffner und der SZ-Streiflichtautor Wolfgang Görl erinnern sich gemeinsam an Schmitt und überbieten sich dabei mit unterhaltsamen Anekdoten. Museumsdirektor Daniel J. Schreiber moderiert die Veranstaltung. Davor und danach gibt's Brez'n und Bier.

Pressemeldung, 15.04.2014

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Ausflugstipp für Ostersonntag

Um 12.35 Uhr ab Starnberg oder um 13.15 Uhr ab Tutzing mit dem Schiff nach Bernried; Ankunft um 13.35 Uhr in Bernried; gemütlicher Spaziergang an der Bernrieder Seenpromenade; Ankunft im Buchheim Museum um 14 Uhr; dort Museumsbesuch und Brotzeit im Museumsrestaurant, um 15 Uhr das Gespräch Wer war Hans Schmitt? mit Hans Schaffner, Wolfgang Görl und Daniel J. Schreiber, ab 16 Uhr Ausklang mit Brez'n, Bier und Blick über den Starnberger See; Abfahrt in Bernried mit dem Schiff um 18.30 Uhr, Ankunft in Tutzing 18.50 Uhr, in Starnberg 19.30 Uhr; oder für eilige: Abfahrt um 16.15 Uhr mit dem Taxi nach Tutzing, Weiterfahrt mit der Regionalbahn um 16.32 Uhr, Ankunft in München Hbf um 17 Uhr.


Samstag, 12., 19., 26. April, 14.30 Uhr

„Herr Schmitt, ich werde Sie weltberühmt machen!“

Hans Schmitt ist ein sehr gewöhnlicher Name, und sein Leben begann eher bescheiden. Der Kuhhirte, Bäckergeselle, Kohlenträger und Gemeindediener, der im Zweiten Weltkrieg an der Ostfront seinen rechten Arm verlor, hatte gar nicht die passenden Bildungsvoraussetzungen, um ein großer Künstler zu werden. Und doch eignete er sich mit zähem Fleiß das Formenrepertoire der Moderne an. Erst weit in seinen Fünfzigern, Ende der 1960er Jahre, erlangte er mit seinen aus Restholzteilen, Wurzelbürsten oder Hanfwolle gefügten Figuren seinen künstlerischen Höhepunkt. Seine Tiere, Menschen und guten Geister sind meisterhaft komponiert – und zielen mitten ins Herz des Betrachters! Die Münchner Autorin Gisela Pfeiffer war so verzaubert davon, als sie Schmitt in seinem Häuschen am Wörthsee besuchte, dass sie euphorisch ausrief: „Herr Schmitt, ich werde Sie weltberühmt machen!“ Die Chancen standen schlecht. Doch sie hielt ihr Versprechen. 2001 erlangten Schmitts Figuren auf der Biennale in Venedig große internationale Beachtung. Nun widmet das Buchheim Museum dem 1996 verstorbenen Schmitt seine bislang größte Museumsausstellung. Eva-Maria Herbertz, ebenfalls Autorin und Kennerin des Buchheim Museums der ersten Stunde, führt durch diese aktuelle Schau mit dem Titel HANS SCHMITT. Menschliche Moderne. Dabei erzählt und liest sie auch aus dem Buch Hans und Anna reiten nach Landsberg von Gisela Pfeiffer – und entführt uns dabei lustvoll in die phantastisch unwirkliche Welt von Schmitts hölzernen Gesellen. Die Teilnahme kostet 2,50 EUR zzgl. Eintritt.


Sonntag, 20. April, 15 Uhr

Wer war Hans Schmitt?

Es war der Münchner Sammler Hans Schaffner, der 1969 als erster Hans Schmitts Talent erkannte. Auf den Tipp eines Freundes fuhr der kunsthistorisch versierte Viktualienmarkthändler zu dem Holzbildhauer Schmitt. „Gefallen Ihnen meine Gesellen?“, fragte ihn der damals völlig unbekannte Künstler. Sie gefielen. Schaffner, der zufällig mit einem Lastwagen unterwegs war, nahm gleich alle mit. Wolfgang Görl, Redakteur bei der Süddeutschen Zeitung, recherchierte Anfang der 1990er für eine große Reportage über Schmitt. Schaffner und Görl, die sich beide im Erzählen witziger Anekdoten über Schmitt überbieten, erinnern sich im öffentlichen Gespräch an den sonderbaren Meister einer menschlichen Moderne. Das Gespräch wird moderiert von Daniel J. Schreiber, dem Direktor des Buchheim Museums. Die Teilnahme ist frei mit gültiger Eintrittskarte. Davor und danach haben die Besucher die Möglichkeit, mit den Podiumsrednern bei Brez'n und Bier ins Gespräch zu kommen. Den Blick über den Starnberger See gibt es gratis dazu.


Mit dem Schiff zum Museum

Am Ostersonntag und am Ostermontag, 20. und 21. April, und dann regelmäßig ab 1. Mai, ist Bernried wieder mit den Schiffen der Bayerischen Seenschifffahrt von Starnberg und Tutzing aus zu erreichen. Wer mit dem Schiff nach Bernried kommt, den erwartet ein herrlicher fünfzehnminütiger Spaziergang auf der Seepromenade zum Buchheim Museum. Die An- und Abfahrtzeiten der Schiffe sind im Internet unter www.seenschifffahrt.de/starnberger-see zu finden. Das Kombi-Ticket kostet 21,50 EUR und gilt den ganzen Tag auf den Schiffen des Starnberger Sees sowie für den Eintritt ins Buchheim Museum!


In 45 Minuten vom Münchner Hauptbahnhof zum Buchheim Museum

Die Zügen der DB Regio Bayern fahren in ungefähr einer halben Stunde vom Münchner Hauptbahnhof nach Tutzing oder Bernried. Mit der S-Bahn dauert es etwas länger, dafür bietet sie mehr Einstiegspunkte. Verbindungen sind unter www.bahn.de oder www.mvv-muenchen.de zu finden. Wer nicht vom Bahnhof Bernried über die Felder in 20 Minuten zum Museum spazieren möchte, fährt am besten von den Bahnhöfen Tutzing oder Bernried mit dem Taxi. Teuer ist das nicht, vor allem nicht für Gruppen. Bei Vorlage eines Bahntickets erhält jeder Besucher 1,50 € Ermäßigung auf den regulären Museumseintritt, bei Vorlage einer Taxiquittung zusätzlich 50 Cent Ermäßigung. Unverbindliche Preisangaben für die Taxifahrten: von Bernried ca. 7,50 €, von Tutzing ca. 13 €. Es empfiehlt sich, das Taxi oder den Kleinbus im Voraus zu bestellen! Taxi Bernried Tel. 01 72/96 84 847; Taxi Tutzing Tel. 01 76/24 52 370, 0 81 58/86 56, 01 51/44 24 42 43, 0 81 58/35 36, 01 72/47 38 895.

Aktuell im Buchheim Museum

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CHRISTIAN HECHTL – WISSENSCHAFTLICHE NOTIZEN 19. bis 28. Mai 2017 im Buchheim Museum

Mit dem Schiff ins Museum und Mondscheinfahrten 2017 Serviceinfos und Termine - buchbar ab 1. Januar 2017

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