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Properer Vorbau fürs Museumsschiff

Starnberger Merkur vom 24.01.2002

Pressespiegel

(av) "Nicht zu groß und nicht zu klein - genau richtig eben." Mit einem zufriedenen Lächeln begutachtete Lothar-Günther Buchheim (l.) gestern die "Rottach" auf der Starnberger Werft. Das Schiff, das zuvor auf dem Tegernsee eingesetzt war, soll ab dem 1. Mai regelmäßig Kunstliebhaber von Starnberg zum Buchheim-Museum in Bernried befördern.

Noch befindet sich das Museumsschiff im Umbau. "Wegen der Fahrzeit von etwa eineinhalb Stunden werden Sanitäranlagen eingebaut", erläuterte Walter Stürzl (2.v.r.), Geschäftsführer der Bayerischen Schifffahrtsgesellschaft, dem Gast aus Feldafing.

Buchheim war nicht allein gekommen. Neben seiner Frau Diethild (2.v.l.) wurde er von Karl-Heinz Richter (r.) begleitet. Der Bildhauer ist bekannt für seine wohlbeleibten Plastiken. Für das Museumsschiff wird er eine propere Galionsfigur erstellen. Das kleine Modell zeigt die kommende Frontfrau des Kulturbootes in beinahe unverhüllter Schönheit. Lediglich ein kleines bayerisch blau-weißes Lendentuch soll die Dame gegen den Starnberger Wind schützen. Im Gespräch mit Werftsbetriebsleiter Harald Frühauf klärte Richter den besten Standort am Bug. In Titanic-Manier soll die lebensfröhliche Figur über das Wasser schweben. Unter welchem Namen das Museumsschiff künftig die Wellen des Starnberger Sees durchpflügt, wurde noch nicht verraten. "Bis es läuft", sagte Frühauf mit einem Blick auf die "Rottach", "ist noch viel Arbeit zu tun."

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