Richtfest: "Museum der Phantasie wird ein unvergleichliches Gesamtkunstwerk"

Rede von Edmund Stoiber

Richtfest für das Buchheim Museum der Phantasie - Rede des Bayerischen Ministerpräsidenten - Pressemeldung der Bayerischen Staatskanzlei

Pressemeldung, 14.10.1999

"Mit dem Buchheim Museum der Phantasie in Bernried am Starnberger See entsteht ein unvergleichliches Gesamtkunstwerk. Die besondere Idee des Museums der Phantasie wird schon jetzt spürbar: Es gibt kaum ein Museum, das auf so augenfällige Weise den Willen des Sammlers, seine Intention und sein Lebenswerk darstellt", so Ministerpräsident Dr. Edmund Stoiber beim heutigen Richtfest für das Museum der Phantasie. Dieses architektonische Juwel von Professor Behnisch lädt nach Stoibers Worten ein zu einer Entdeckungsreise in die moderne Kunst, in die Welt des Expressionismus und seiner Beziehungen zur Volkskunst. Kunsthandwerk aus aller Welt, Kuriositäten genauso wie hochklassige Werke der französischen Moderne und insbesondere der Brücke-Maler vereinten sich in einem Ausstellungskonzept, das seinesgleichen suche. Stoiber bezeichnete Professor Lothar-Günter Buchheim und seine Frau Diethild Buchheim als unermüdliche Initiatoren und treibende Kräfte für die Realisierung dieses einzigartigen Museumsprojekts.

Stoiber: "Ich bin froh, dass es gelungen ist, in Bernried den "richtigen Fleck" für das Buchheim Museum der Phantasie zu finden. An wenigen Plätzen gehen Kunst, Architektur und Natur eine so großartige Symbiose ein wie bei diesem Kulturprojekt am Starnberger See." Die Gemeinde Bernried habe das Projekt Buchheim herzlich aufgenommen und werde es schon bald als echten kulturellen Gewinn erfahren.

Die Baukosten für das Buchheim Museum der Phantasie von insgesamt 38 Millionen Mark werden vom Freistaat Bayern zu einem großen Teil aus Privatisierungserlösen finanziert. Stoiber: "Bayern gewinnt damit ein bemerkenswertes Forum, auf dem sich die Sammlung Buchheim in all ihren Facetten wirkungsvoll entfalten kann. Dazu trägt auch der Mäzen Roland Ernst bei."

Der Ministerpräsident unterstrich, zur Attraktivität Bayerns gehöre ganz entscheidend auch Kunst und Kultur. Stoiber: "Für uns Bayern sind Kunst und Kultur, Lebensmitte und Lebensmittel. Kunst und Kultur bestimmen maßgeblich die Qualität unseres sozialen, wirtschaftlichen und politischen Zusammenlebens."

Allen am Bau Beteiligten, vor allem den Arbeitern, Handwerkern, Technikern, Ingenieuren und der staatlichen Bauverwaltung, dankte der Ministerpräsident und wünschte eine unfallfreie und zügige Vollendung des Museums der Phantasie. Er sei zuversichtlich, dass das Museum der Phantasie schon im nächsten Jahr für die Schätze der Sammlung Buchheim aufnahmebereit sei. Stoiber: "Wenn im Jahr 2001 das Museum seine Tore für die Besucher öffnet, wird es Bayern als Kulturstaat erneut bestätigen."

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