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Buddha Mahaparinirvana

Die letzte Reise des Erleuchteten - ab 17. Dezember 2009

Pressemeldung, 17.12.2009

Sein Vater ist ein nepalesischer Fürst. Seine Mutter stirbt sieben Tage nach seiner Geburt. Von seiner Stiefmutter Mahaprajapati Gautami bekommt er seinen Namen. Doch Prinz Siddhartha Gautama wird nicht als weltlicher Fürst und Herrscher in die Geschichte eingehen. Schon mit 29 Jahren empfindet er sein bisheriges Leben als sinnlos. Er erkennt den alleinigen Wert geistiger Klarheit und verlässt seine Heimat, wird vom sesshaften Prinzen zum wandernd Suchenden, zum Bewohner der "Hauslosigkeit".

Das Finden vollzieht sich unspektakulär. Das Gesuchte erreicht ihn unter einem Feigenbaum, als er es nicht erwartet- und doch mit einem Mal alles ganz klar sieht.

Von da an trägt er den Ehrentitel "Buddha", der Erleuchtete. Seit rund 2500 Jahren werden seine Lehren verbreitet, ist er Stifter einer der großen Weltreligionen und sein Abbild in allen Teilen der Welt millionenfach präsent.

Das Buchheim Museum hütet in seiner Sammlung einen bis jetzt noch nie gezeigten, lebensgroßen Buddha in liegender "Löwenhaltung". Diese Pose nahm der Erleuchtete nach der Überlieferung kurz vor seinem Tod und dem Eingehen ins sogenannte Parinirvana ein.

Der fast zwei Meter lange Bronze-Hohlguss stammt aus Thailand, ist der Ayutthaya-Phase (1351-1767) zuzurechnen und wird in Horst Friedrichs' Standardwerk "Kunst aus Asien" auf die Mitte des 18. Jahrhunderts datiert.

Einst mit feiner Intuition von Diethild Buchheim auf einer Auktion entdeckt und von Lothar-Günther Buchheim ersteigert, ist der Buddha nun als Installation im Vortragssaal des Buchheim Museums zu sehen.

Mit herzlichen Grüßen aus dem Buchheim Museum

Dr. Robert Fin Steinle
im Dezember 2009


Gold für Wahrheit und Weisheit, Kopfausbuchtung für
Erleuchtung, überdimensionale Ohrläppchen als Zeichen hoher
Abstammung? Viel kann lesen, wer die Bildsprache des
Buddhismus kennt. Foto © Buchheim Museum


PDF-Flyer

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