PIPAPOP

Buchheims Poster-Serie im neuen Licht einer Installation von Kurt Laurenz Theinert

Pressemeldung, 22.09.2015


In den Revoltejahren 1968 und 1969 schuf Lothar-Günther Buchheim eine Serie von Lithografien, die er PiPaPop Poster nannte. Die über hundert Entwürfe sind sein Beitrag zur Umbruchszeit. Er vermischt das zeitgemäße knallbunte Design der Jugendbewegung vorbehaltlos mit der Bildästhetik der Elterngeneration. Er lässt die Bilder und Leitsprüche der gegensätzlichen Weltanschauungen in ironischem Spiel gegeneinander antreten. Die Neuinszenierung der Werkgruppe stammt von dem Stuttgarter Lichtkünstler Kurt Laurenz Theinert. Mit seiner aus Projektoren und Fensterfolien zusammengesetzten Installation überträgt Theinert die psychedelische Grundmelodie von Buchheims Postern auf den ganzen Raum. Auch andere Exponate der Pop-Kultur sind hier zu sehen: die Flipper-Automaten aus den 1960er und 1970er Jahren aus den Sammlungen von Buchheim und von seinem langjährigen Weggefährten Prof. Brög.

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