Riesenlibelle landet vor Buchheim Museum

Neuerwerbung des Buchheim Museums

Pressemeldung, 18.06.2014 - Eine Seite zurück


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Auf der Wiese vor dem Buchheim Museum landet eine grellbunte Riesenlibelle. Ursprünglich war sie ein Militärhubschrauber vom Typ Mil Mi 2T, in der Sowjetunion entwickelt und 1968 in Polen produziert, auch genannt Sokól (polnisch für Falke). 2002 wurde der ehemals im polnischen Grenzschutz eingesetzte Helikopter von dem in Beuern ansässigen Garten- und Landschaftsbauer Georg Albrecht als Spielhaus für seine Enkel gekauft. Dort wurde er von Ulrich Richter und Lothar Keuler (Galerie Richter & Masset) entdeckt. Gemeinsam mit Albrechts Sohn Michael organisierten die Münchner Galeristen das Team aus den Münchner Street-Art- Künstler Won ABC, Dog ISK, Beastiestylez, I ARE UGLY und Casiegraphics. Unter dem Motto „From War to Peace“ verwandelte sie mittels Graffiti, Airbrush, Pinsel und Fasermalerei das Kriegsgerät in ein Kunstwerk. An seiner Schnauze tritt es als mit Revolverzähnen bewaffnetes, böses Reptil in Erscheinung. An seiner Flanke wacht ein böser Dämon über eine Bombe. Zum Heck hin entwickelt es sich immer mehr in ein friedfertiges, flügelschlagendes Flower-Power-Wesen. Auf dem Berliner Kunstsalon 2009, auf der Urban Art Fair Munich 2009 und auf der Art Karlsruhe 2010 sorgte der Hubschrauber bereits für großes Aufsehen. Nun konnte das Buchheim Museum ihn für sich erwerben.


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