HELLAUF BEGEISTERND: SIEGFRIED ULMER

Ausstellung vom 18.12.2016 bis 30.04.2017

Pressemeldung, 12.12.2016


Foto: EGENCY

Vom 18.12.2016 bis zum 30.04.2017, sechszehn Jahre nach Gründung des Museums, werden erstmals alle Werke von Siegfried Ulmer aus der Sammlung Lothar-Günther Buchheims zu einer Ausstellung vereint. Neben den größeren Auftragsarbeiten rund um den Museumsbau sind auch kleinere, zum Teil aus dem Wohnhaus der Buchheims kommende Werke auf dem Promenadendeck des Buchheim Museums zu sehen. Museumsgründer Lothar-Günther Buchheim war von den phantasievollen Gebilden des schwäbischen Karosseriebauers und künstlerischen Autodidakten »hellauf begeistert«. Zur Eröffnung am Sonntag, 18. Dezember, führt der Künstler zusammen mit Museumsdirektor Schreiber um 11 Uhr durch Ausstellung und Gelände. Die Teilnahme ist frei mit gültiger Eintrittskarte.

Eigentlich ist er Karosseriebauer. Siegfried Ulmer, Jahrgang 1949, hat eine ganz normale Autowerkstatt in Böblingen. Was er nach Feierabend dort anstellt, ist jedoch alles andere als normal. Die über den Tag abgefallenen Metallteile und andere Fundstücke vom Schrottplatz verwandeln sich unter seinen Händen in fantastische Formen und Figuren. Mit dem Hammer, der Säge, der Lötlampe und dem Schweißgerät fabriziert er aus alten Schreibmaschinen, Nähmaschinen und Getriebeteilen betörende Gebilde für eine ferne Wunderwelt. Schon lange hatte Lothar-Günther Buchheim ein Auge auf den begabten schwäbischen Bastler geworfen. Anlässlich der Museumsgründung 2001 kamen dann die Aufträge: Buchheims alter BMW, vom TÜV aus dem Verkehr gezogen, wurde in ein Unterwassergefährt verwandelt, an dem auch Käpt'n Nemo Gefallen gefunden hätte. Auf der Rückbank sitzt Buchheim mit dem Museumsmodell auf dem Schoß, beobachtet das Publikum und wartet auf den rechten Moment um auszusteigen und in das Geschehen einzugreifen. Von den Museumshöfen haben Kraken Besitz ergriffen. Gaukler und Hochseilartisten bevölkern den Park, dessen verwunschene Eisentore – selbstverständlich – auch aus Ulmers Atelier kommen. Auch die handelsübliche Parkbeleuchtung war Buchheim nicht gut genug. Nun glühen Ulmers Lampen wie Maschinenteile aus Metropolis im Garten des Museums der Phantasie. Buchheim war hellauf begeistert. Sechszehn Jahre nach Museumsgründung werden nun endlich und erstmals alle Werke Ulmers aus der Sammlung Buchheims zu einer Ausstellung vereint. Neben den genannten, größeren Arbeiten sind auch kleinere, zum Teil aus dem Wohnhaus der Buchheims kommende Werke auf dem Promenadendeck zu sehen: ein technoider »Stuhl für Leonardo«, merkwürdige »Blumensträuße«, ein Parklampenmodell, Hochseilakrobaten, Roboter, eine abstrakte Skulptur aus den Bewehrungseisen des Museumsbaus und ein filigranes Drahtgebilde, das einen schweren Stein trägt. Das Wunderland ist in Bernried.

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