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PURRMANN UND DER EXPRESSIONISMUS

Ausstellung vom 2. April bis 9. Juli 2017

Pressemeldung, 23.01.2017


Hans Purrmann, Anemonen und Farn, 1954, Privatbesitz, © VG Bild-Kunst, Bonn 2017

Nach seinem Studium bei Franz von Stuck in München hatte sich Hans Purrmann in dem 1907 ausgebrochenen, nationalistisch inspirierten »Kampf um die Kunst« deutlich positioniert. Er war mit Henri Matisse befreundet und gründete gemeinsam mit diesem eine Akademie in Paris. In Deutschland als »Französling« beargwöhnt, wird Purrmann während des Ersten Weltkriegs in Frankreich des Landes verwiesen. Als atemberaubend guter Kolorist erfährt er 1962 im Haus der Kunst und 1976 in der Villa Stuck in München angemessene Würdigung. 1964 bittet Lothar-Günther Buchheim Purrmann um ein Gemälde. 1996 kauft er schließlich eines. Die umfangreiche Werkschau  lädt nun dazu ein, Purrmanns Werk im Vergleich mit den Expressionisten des Buchheim Museums neu zu entdecken – als heiter farbiger, rauschhaft leuchtender, eigenständiger Beitrag zur figurativen Moderne.

Programm

Jeden Sonntag, 15.30 Uhr
Purrmann-Führung
Die Führung bietet einen Überblick über die Ausstellung. An den nachfolgenden Sonntagen werden anstelle der Überblicksführungen Dialogführungen mit Felix Billeter, Leiter des Purrmann Archivs, oder Daniel J. Schreiber, Direktor des Buchheim Museums, und jeweils einem ausgewiesenen Purrmann-Experten angeboten. Die Teilnahme kostet in jedem Fall € 2,50 zzgl. Eintritt.

Sonntag, 30. April 2017, 15.30 Uhr
Familiäres und Fachliches I
Annette Freifrau von König und Daniel J. Schreiber
Annette Freifrau von König, eine Enkelin Hans Purrmanns, führt durch dessen Bildwelten.

Sonntag, 7. Mai 2017, 15.30 Uhr
Familiäres und Fachliches II
Regina Hesselberger-Purrmann und Daniel J. Schreiber
Die Münchner Architektin hat sich dem Erhalt und der Verbreitung der Kenntnis des Werks ihres Großvaters Hans Purrmann verschrieben. Gemeinsam mit ihrem Bruder Marsilius ist sie für die Hans Purrmann Stiftung verantwortlich. In der gemeinsamen Führung mit Museumsdirektor Daniel J. Schreiber vermittelt sie ihre intimen Kenntnisse – unterhaltsam angereichert mit persönlichen Geschichten.

Sonntag, 14. Mai 2017, 15.30 Uhr
Farbmagie & Kunsttheorie
Christoph Wagner und Felix Billeter
Purrmann wird zu Recht als einer der bedeutenden deutschen Koloristen in der Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts angesehen. Christoph Wagner, Ordinarius für Kunstgeschichte an der Universität Regensburg, und Felix Billeter, Leiter des Hans Purrmann Archivs, erläutern an ausgewählten Bildern, welche Farblehren und Kunsttheorien hinter Purrmanns Praxis stecken, und, wie Hermann Hesse es formulierte, welches »Kräftespiel der Farben« in seiner Malerei wirkt.

Sonntag, 21. Mai 2017, 15.30 Uhr
Wie man wird, was man ist
Felix Billeter und Angelika Grepmair-Müller
Felix Billeter, Leiter des Hans Purrmann Archivs, und die Münchner Kunstvermittlerin Angelika Grepmair-Müller betrachten die Ausstellung entlang Purrmanns Lebenslauf. Sie erörtern die Frage, welche Begegnungen – Menschen, Orte und Werke – prägend für Purrmanns künstlerischen Werdegang wirkten.

Sonntag, 18. Juni 2017, 15.30 Uhr
Der Horizont der Zeit
Oliver Kase und Daniel J. Schreiber
Als Kurator der Pinakothek der Moderne ist Oliver Kase für die Klassische Moderne zuständig. In dem von ihm verantworteten Sammlungsbereich befinden sich auch zwei Purrmann-Gemälde, die dankenswerter Weise als Leihgaben für die Ausstellung zur Verfügung gestellt werden. In seiner gemeinsamen Führung mit Museumsdirektor Schreiber wird er die kunsthistorische Bedeutung Purrmanns vor dem Horizont seiner Zeit vermitteln.

Sonntag, 25. Juni 2017, 15.30 Uhr
Mit den Augen des Malers
Bernd Zimmer und Daniel J. Schreiber
Wer das Handwerk versteht, kann es auch besser beurteilen. Bernd Zimmer, gereifter Junger Wilder und einer der berühmtesten Maler Bayerns, macht bei diesem Rundgang mit Museumsdirektor Daniel J. Schreiber auf die technischen Besonderheiten von Purrmann und den Expressioisten aufmerksam. Es wird deutlich, wie sich durch Strichführung und Farbkomposition emotionale Wirkungen erzielen lassen.

Sonntag, 2. Juli 2017, 15.30 Uhr
Charme & Ausdruck
Felix Billeter und Daniel J. Schreiber
Die beiden Kuratoren der Ausstellung – Felix Billeter, Leiter des Hans Purrmann Archivs, und Daniel J. Schreiber, Direktor des Buchheim Museums – ziehen in ihrem Rundgang einen Vergleich zwischen den Expressionisten und Purrmann. Während jene eine Steigerung des Ausdrucks in der Vereinfachung der Komposition suchten, lag Purrmann daran, durch anregende Farbkompositionen und differenzierte Pinselführung eine optimistische Weltsicht zu vermitteln.

LABOR DER PHANTASIE

Jeden Samstag und Sonntag, 11 bis 17 Uhr
Offenes Atelier
Purrmann und die Expressionisten bieten viele Anregungen zum künstlerischen Arbeiten! Alle, die nicht nur schauen, sondern selbst gestalten wollen, sind herzlich ins LABOR DER PHANTASIE eingeladen. Bleistift, Papier, Staffelei, Pinsel, Malpappen und Farben stehen ebenso bereit wie fachkundige Betreuung durch Künstler. Für Kinder ab 6 Jahren, jünger nur in Begleitung, auch Erwachsene sind willkommen! Die Teilnahme ist frei mit gültiger Eintrittskarte.

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3sat besuchte mit Marianne Sägebrecht das Museum Sehen Sie sich den Beitrag im 3sat-Archiv an

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