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Freunde schlagen Brücken - Die Künstlergemeinschaft "Brücke"

Kinder-Workshop am 22.8.2010, 14.30 Uhr

Ferienspaß beim Workshop im Buchheim Museum am 22.8.2010, um 14.30 Uhr. Für alle Kinder ab 6 Jahre.

Von und mit Anne-Kathrin Funck

Teilnahmegebühr pro Kind: Eintritt zzgl. EUR 2,50

Anmeldung unter Telefon: 08158 - 9970 0

Unser Tipp: Eltern, Verwandte und Freunde schließen sich dem Museumsrundgang um 14.30 Uhr an (Teilnahmegebühr pro Person: Museumseintritt + EUR 2,50) während die Kinder am Workshop teilnehmen.

Unsere Familienkarte (2 Erwachsene und bis zu 3 Kinder) kostet EUR 19,-

Pressemeldung, 04.08.2010

Im Jahre 1905 gründeten Erich Heckel, Karl Schmidt-Rottluff, Ernst Ludwig Kirchner und Fritz Bleyl in Dresden eine Künstlergemeinschaft, die "Brücke". Ihr Name war Programm, denn sie wollten eine Brücke schlagen von alter zu neuer Kunst. Die Mitglieder pflegten eine damals ungewöhnliche Malweise: Mit schnellen Pinselstrichen und bunten Farben direkt aus der Tube gaben sie zum Ausdruck, was sie bewegte und legten den Grundstein für eine neue Kunstrichtung: den Expressionismus.

Können Freunde Brücken schlagen? Wie geht man vor, wenn man eine außerordentliche Idee hat und sie liebend gern verwirklichen will? Die "Brücke"-Künstler zeigen es uns: Als sie sich zu einer Künstlergruppe zusammenschlossen, waren sie jung, einige von ihnen studierten Architektur, und träumten von Großem: Sie wollten eine neue Kunst schaffen und glaubten fest an ihr Ziel. Welche Wege sie einschlugen, wie es ihnen gelang, ihr Vorhaben in Taten umzusetzen und welch' wichtige Rolle Freundschaft dabei spielte, erfahren wir bei diesem Rundgang.

Ziel dieser Führung ist es, den Kindern die Geschichte und die wegweisende Bedeutung der Künstlergruppe "Brücke" innerhalb des Expressionismus zu vermitteln. Besonderes Gewicht liegt dabei auf dem Aspekt einer festen, aber aufgeschlossenen Gemeinschaft, die Grundlage für einen weitreichenden Erfolg. Was unterscheidet expressionistische Malerei von der herkömmlichen, wie befruchteten sich die Mitglieder gegenseitig, welche Vorteile gab es, gemeinsam aufzutreten und was passierte, als sich die Gemeinschaft im Jahr 1913 auflöste? Vor Meisterwerken des Expressionismus lernen die Kinder spielerisch die Mitglieder der "Brücke" kennen, erzählen aus dem Erfahrungsschatz eigener Freundschaften und Ideen, tauchen ein in neue Farbwelten, stellen Szenen nach und führen aufregende Geschichten zu Ende. Dass man zusammen viel mehr zu stemmen vermag als allein, wird ihnen klar, wenn sie eigene Bildideen formulieren, sich zu "Künstlergruppen" zusammenschließen, gemeinsam malen und ihre Werke präsentieren.

Nach oder vor dem Ferienworkshop sollte man sich ein wenig Zeit nehmen und mit der Familie und Freunden durchs Buchheim Museum und den Park am See flanieren. Denn da gibt es vieles zu entdecken: Buchheims "Riesenzirkus Buffi", "Ditti?s Blätterbilder", überlebensgroße, bunt bemalte Fußballspieler, Karusselltiere und Spielautomaten, Hunderte von gläsernen Briefbeschwerern, Figuren aus Schrott und vieles andere mehr. Und weil das Museum direkt am Starnberger See liegt, bietet sich ein Sprung ins kühle Nass mit einem hübschen Picknick auf grüner Wiese an. Kinder und Erwachsene können natürlich auch in unserem Restaurant/Café "Phoenix" schlemmen und genießen.

Und: Bei uns im Buchheim Museum gibt es sogar ein "Familienzimmer": Dort kann man Lothar-Günther Buchheims Kinderbücher "Onkel Max" und "Jackie, das Rennpferd" lesen, die Illustrationen dazu angucken, aber auch selber malen, zeichnen und spielen oder einfach nur relaxen, träumen, Ideen spinnen und Revue passieren lassen, was man im Museum gesehen hat.

Immer herzlich willkommen im Buchheim Museum!

Dr. Clelia Segieth & Anne-Kathrin Funck

Im August 2010


Erich Heckel, Der schlafende Pechstein, 1910, Leinwand
© Nachlass Erich Heckel, Hemmenhofen

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